Staatliche Förderung von Einbruchschutz

Wie aus einem Bericht des Gesamtverbands der Deutschen Versicherungswirtschaft e.V. hervorgeht, stieg in den letzten Jahren die Zahl der Einbrüche um 35% an. Waren es 2009 noch knapp über 100.000 Einbrüche, stieg die Zahl im Jahr 2014 auf rund 150.000 Einbrüche!Umso wichtiger ist es, hier selbst Vorsorge zu treffen. Dies hat nun auch die Politik erkannt. Der Haushaltsausschuss des Bundestags hat am 20. Mai 2015 die Freigabe zusätzlicher Gelder für die Einbruchsprävention in Deutschland beschlossen. Dies soll den Schutz von privatem Eigentum und die Finanzierung präventiver Maßnahmen deutlich erleichtern.

Einbruchschutz: finanziert mit Krediten oder Zuschüssen der KfW

Wer kann Förderanträge stellen?

• Private Eigentümer von Ein-und Zweifamilienhäuser und Eigentumswohnungen sowie Mieter – jeweils Staatliche Förderung unabhängig vom Alter der Antragsteller
• Wohnungseigentümergemeinschaften
• Wohnungsunternehmen/-genossenschaften

Wie wird gefördert?

• Zinsgünstige Kredite für alle Antragsberechtigten
• Investitionszuschuss für Privatpersonen

Was wird gefördert?

• Barrierefreier oder barrierearmer Umbau und/oder energieeffiziente Sanierung einer Wohnimmobilie
• Ersterwerb von barrierefrei oder barrierearm umgebautem und/oder energieeffizient saniertem Wohnraum
• Zusätzliche Maßnahmen zum Schutz gegen Wohnungseinbruch, wenn sie in unmittelbarem Zusammenhang mit barrierereduzierenden Maßnah- men oder energetischer Sanierung stehen, z. B.
• Einbau/Austausch von Haus- und Wohnungstüren,Fenstern und Fenstertüren
• Installation von Alarm- und Einbruchmeldeanlagen
• Einbau von Rollläden, Fenstergittern, Gegensprechanlagen
• Elektronische Antriebssysteme für Rollläden und selbstverriegelnde Türen
• Nachrüstung einbruchhemmender Produkte (selbstverriegelnde Mehrfachverriegelungen, Zusatzschlösser etc.)

Wichtig ist, dass die Antragstellung vor Beginn des Vorhabens erfolgen muss. Es ist also nicht möglich, bereits umgesetzte Sicherheitsverbesserungen im Nachgang zu fördern.

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